IoT-Werkstatt: Zwei rheinland-pfälzische Ministerien erforschen gemeinsam das Internet der Dinge

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf besuchten zusammen mit Mitarbeitern des Bildungsministeriums und des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur den Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier.

Vernetzte Systeme und das Internet der Dinge (IoT) werden unsere Gesellschaft rasant verändern und stellen das Bildungssystem vor große Herausforderungen. Im Rahmen eines eintägigen IoT-Hackathons nutzten die Teilnehmer die Plattform der IoT-Werkstatt, um die Potentiale dieser neuen Technologie selbst zu erleben und neue Lernformate zu erproben.    

Birkenfeld, 04. September 2017. Durch Digitalisierung und Disruption von etablierten Geschäftsprozessen verändert sich unsere Welt gerade sehr dramatisch. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist Kern dieser neuen von Daten und Algorithmen getriebenen Welt. Es ermöglicht allen Dingen, die bisher auf die Steuerung durch menschliche Benutzer angewiesen waren, den autonomen Zugang zum Internet und generiert damit einen Mehrwert für den Gebrauch dieser Dinge. Anwendungen finden sich im häuslichen Umfeld (fernsteuerbare Thermostate am Heizkörper, Fitnessuhr am Handgelenk) genauso wie im Arbeitsumfeld (intelligente Pakete in der Logistik, autonome Fertigungsroboter) oder bei autonomen Fahrzeugen auf der Straße.

Aktuell ist das Entwicklungstempo in dem Bereich sehr hoch und die Innovationszyklen sind sehr kurz. Das Bildungssystem hat große Herausforderungen, die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt als Lernstoff in den Unterricht zu integrieren.

Um auf diese wichtige Thematik aufmerksam zu machen, lud der Umwelt-Campus Birkenfeld mit seinem Team der IoT-Werkstatt unter Leitung von Prof. Klaus-Uwe Gollmer das Bildungs- und das Wissenschaftsministerium zu einem eintägigen gemeinsamen IoT-Hackathon ein.

Unter dem Motto „Das Internet der Dinge anfassbar machen“ hat die Hochschule Trier gemeinsam mit der Expertengruppe M2M/IoT des nationalen Digital-Gipfels eine innovative Plattform zur spielerischen Vermittlung digitaler Kompetenzen entwickelt und bereits vielfach praktisch erprobt.   

Bereits nach einer kurzen Einführung gelang es den 25 begeisterten Teilnehmern damit eigene kreative Ideen zu entwickeln und sogleich prototypisch umzusetzen. Durch den Einsatz einer grafischen Programmierschnittstelle, konnten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bisher nur über wenig bzw. keine Programmiererfahrung verfügten, schnell ihre Gedanken in die Tat umsetzen und in Form einer IoT-Anwendung zum Leben erwecken. Dabei reichten die realisierten Anwendungen von der internetfähigen Lärmampel fürs Klassenzimmer bis hin zur intelligenten Rollladensteuerung mit Wettervorhersage aus dem Internet.

Gleichzeitig nutzte man die Gelegenheit, um sich über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Schule in diesem Bereich auszutauschen. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium wird die Vermittlung von digitalen Kompetenzen an den Schulen auch in Zukunft weiter intensivieren, die Plattform der IoT-Werkstatt bietet dazu vielfältige Möglichkeiten.

Weitere Informationen zur IoT-Werkstatt am Umwelt-Campus finden Sie im Internet unter www.iotwerkstatt.umwelt-campus.de

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