Maifeuer: Vorgaben sind zu beachten

Mit der Aufschichtung des Maifeuers darf frühestens eine Woche vor dem Anzünden begonnen werden. Material, welches bereits vorher angeliefert wurde, muss auf jeden Fall noch einmal auf eine neue Stelle umgeschichtet werden.

Anderenfalls wird das Maifeuer zur Todesfalle für Kleintiere, die sich zwischenzeitig in dem Reisighaufen einquartiert haben. Der Standort ist so zu wählen, dass sich das Feuer nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Das Maifeuer darf nicht zur allgemeinen Abfallentsorgung genutzt werden. Zugelassen ist nur das Verbrennen von naturbelassenem und trockenem Gehölz aus Feld, Wald oder Garten. Zum Anfeuern oder zur Beschleunigung des Feuers  dürfen keine Mineralöle oder vergleichbare Produkte verwendet werden. Es ist auch ausdrücklich verboten, andere Abfälle insbesondere beschichtetes, lackiertes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz sowie Spanplatten auf der Feuerstelle abzuladen oder gar zu verbrennen. Wir weisen darauf hin, dass Verstöße hiergegen als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat zu behandeln sind. Je Gemeinde oder Stadtteil ist nur ein Maifeuer zulässig, private Maifeuer sind nicht erlaubt. Die örtliche Feuerwehr hat den Brennvorgang bis zum vollständigen Erlöschen der Glut zu beaufsichtigen und ist für das Ablöschen des Feuers verantwortlich. Die Gemeinde hat dafür zu sorgen, dass die Verbrennungsrückstände ordnungsgemäß entsorgt werden. Für den Standort des Maifeuers sind aus Gründen des Brand- und Naturschutzes folgende Mindestabstände zu beachten:

  • 100 m zum Waldrand, zu Mooren und Heiden, Rohr- und Riedbeständen,
  • 50 m zu Gebäuden und öffentlichen Verkehrswegen,
  • 10 m zu gefährdeten Nachbarkulturen sowie zu angrenzenden Feldrainen.

Bei Fragen steht Ihnen die Kreisverwaltung Birkenfeld, Abteilung Bauen und Umwelt, Tel.: 06782-15 625 gerne zur Verfügung.

Silke Haller

 

 

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