Für die SPD tritt Jörg Petry an

Jörg Petry soll für die SPD als Landratskandidat ins Rennen gehen, so lautet der einstimmig gefasste Beschluss des SPD-Kreisvorstandes an die Kreisvertreterversammlung. Petry gibt sich optimistisch.

" Ich trete an, um zu gewinnen und sehe mich als ernsthafte Alternative zu dem jetzigen Amtsinhaber" betont der 55 jährige Sparkassen Fachwirt selbstbewusst.

"Stillstand bedeutet Rückschritt" lautet der Wahlspruch des in Hoppstädten (Kreis Kusel) aufgewachsenen Sozialdemokraten. Petry ist seit 2014 im Stadtrat von Idar-Oberstein aktiv. Damit setzt er bereits in dritter Generation in seiner Familie in der Kommunalpolitik Akzente. "Die Arbeit in seiner gut harmonierenden Fraktion mache ihm viel Spaß", wie er betont. "Als Landrat habe man aber noch ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten, daher reizt mich diese Aufgabe, die ich auch als eine große Herausforderung ansehe" sagt er und betont, "Ich bin fest davon überzeugt, dass ich diesen Job kann“! Wie Petry weiter mitteilt, hat er sich daher nach einer Bedenkzeit und Rücksprache mit seiner Frau und seiner zwanzigjährigen Tochter entschieden, sich der Kandidatur zu stellen.

1979 begann Petry nach dem Besuch der damaligen Handelsschule in Idar-Oberstein seine Ausbildung bei der KSK. Nach seiner Zeit als Leiter der Geschäftsstelle im Stadtteil Weierbach, wo er auch beim VfL Weierbach mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Bruno Zimmer Fußball spielte, wechselte er beruflich nach Oberstein. Seit 1999 betreut er dort Privatkunden sowie Firmen- und Gewerbekunden.

Mit Menschen umgehen, zuzuhören, Einfühlungsvermögen zu haben, aber auch Durchsetzungskraft zu zeigen, zählt er zu seinen Stärken.

Für ihn gehe es aber jetzt vor allem darum, kreisweit bekannt zu werden.

Fairness im Wahlkampf (Man muss sich hinterher noch in die Augen schauen können) setzt er voraus. Petry will sich deshalb auch in Kürze mit dem Amtsinhaber treffen.

Die besten Chancen, den Kreis Birkenfeld bei der anstehenden Gebietsreform zu erhalten, sieht Jörg Petry in einem großen Nationalpark Landkreis - wohl wissend, dass dies nicht einfach sein wird. "Dieses Thema muss jetzt aktiv und offensiv angepackt werden, so etwas darf man nicht aussitzen und hoffen, dass es sich von selbst so ergibt", gibt er sich kämpferisch.

In seiner Freizeit entspannt sich der Hundebesitzer am liebsten draußen in der Natur. Mit Leidenschaft werkelt der am und im Haus. Seine neue Terrasse beispielsweise hat er komplett selbst gebaut. Aber selbst Rasenmähen reicht ihm, um nach einem stressigen Tag den Kopf frei zu bekommen. Kurz nach dem Wahltermin steht sein 56. Geburtstag an: "Ich hoffe, dass ich dann doppelten Grund zum Feiern habe."

 

 

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