Sind Rhein und Nahe nicht unser aller Flüsse?

Im Tourismus unserer Region ist mächtig Bewegung! Aber was ist „unsere Region“, scheinen sich derzeit einige Provinzfürsten zu fragen, jedoch ohne Antworten zu liefern?

Zumindest agieren Sie eher unbeholfen in unserer wunderschönen Nahe-Region.  Wobei besser nach Lösungen gesucht werden sollte, wie man hier gemeinsam endlich einen echten Schulterschluss hinbekommen kann. Stimmt es wirklich, dass Die „Untere Nahe“ eher nach Bingen und Rheinhessen schielt und die Obere Nahe“ eher gar nicht so recht weiß wo Sie hin will! Obwohl der gemeinsame Fluss die Richtung sehr genau vorgibt, glauben einige Wenige, nach rund 30 Jahren Anstrengungen der gemeinsamen Naheland-Touristik, all das bisher Erreichte zu gefährden und ohne Not aufgeben zu müssen oder zu wollen. Wohl nicht wissend, wie viele kleine Schritte und auch Euros bis zum heutigen Tag und dem heutigen Stand der Dinge, bisher notwendig waren, um immer wieder die kleinen Provinzfürsten zu befriedigen, oder sagt man besser zu befrieden? Beim Spiel, „meine Burg“, „meine Edelsteine“, „mein Weinberg“, „mein Bergwerk“ oder „mein Traumpfad“ hat man anscheinend immer wieder mal vergessen, dass man in der heutigen Tourismus-Welt nur gemeinsam durch einen umfassenden, starken Auftritt zum Erfolg gelangt. Da muss man auch Ziele akzeptieren und mitbewerben, die auch hinter oder vor den benachbarten Kreisgrenzen liegen und sich nicht nur in den eigenen Kreisgrenzen austoben. Selbstverständlich sind die wenigen zur Verfügung stehenden Euros so effizient als nur irgend möglich gemeinsam zu verplanen und einzusetzen. Sodann muss auch das Vereinbarte gemeinsam vertreten werden, wie man es mit unseren demokratischen Spielregeln gelernt hat. Da sollten sich die LandrätInnen und Landräte mit Ihren Gremien tunlichst nicht auf Spielchen mit dem Feuer  einlassen, sondern besser die bisherigen Stärken stärken und die bisherigen Schwächen  schwächen! Wer glaubt selbst mit einem Nationalpark vor der Tür, eine neue Marke erfinden zu müssen, weiß wohl nicht, wie viele Ziele mit den unterschiedlichsten Facetten, eine erfolgreiche Tourismusregion präsentieren und vermarkten muss! Da geht es nicht nur um die eigenen Süppchen, sondern vielmehr um ein ganzes Menü, delikat gekocht und hervorragend angerichtet serviert, auch über die eigene Gemarkung hinaus. Vielleicht denkt man ja auch mal über den Tellerrand hinaus und kann sich für die Zukunft einen gemeinsamen Landkreis Rhein-Hunsrück-Nahe vorstellen. Denn die vorhandene Bandbreite dieser Region würde einer solchen Verschmelzung vielleicht sehr gutstehen und deren Stärke auch stärken!

 

Thomas Petry

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