OB Frühauf übergibt erste Ehrenamtskarten

Im Klinikum Idar-Oberstein übergab Oberbürgermeister Frank Frühauf die ersten Ehrenamtskarten an Menschen, die sich in Idar-Oberstein bürgerschaftlich engagieren.

Von den dreizehn neuen Karteninhabern sind zehn für den ehrenamtlichen Krankenhausdienst des Klinikums tätig, weiterhin gehören dazu der THW-Ortsbeauftragte, der Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs und ein Vorstandsmitglied des Fördervereins Ortsgemeinschaft Stadtteil Enzweiler.

Der Ort der Übergabe war mit Bedacht gewählt, denn die Beteiligung der Stadt Idar-Oberstein an der Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz kam durch einen Anstoß aus dem Klinikum zustande. Daher stammen auch die meisten der Erstanträge aus den Reihen des ehrenamtlichen Krankenhausdienstes. Welche große Bedeutung diese Einrichtung für das Klinikum hat, wurde dadurch deutlich, dass mit Verwaltungsdirektor Bernd Mege, der Ärztlichen Direktorin Prof. Dr. med. Ulrike Zwergel und Pflegedirektorin Claudia Hamann das komplette Direktorium zugegen war. Mege nutzte die Gelegenheit, sich bei den ‚grünen Damen‘, wie die Mitglieder des ehrenamtlichen Krankenhausdienstes auch genannt werden, für deren Engagement zu bedanken. „Was diese Damen für unsere Patienten, deren Angehörige aber auch Besucher leisten ist nicht selbstverständlich und verdient unsere besondere Wertschätzung“, so der Verwaltungsdirektor.

Vor dem Hintergrund von allgegenwärtigen Sparzwängen im Gesundheitswesen, einer immer mehr zunehmenden Bürokratie und umfangreicher Dokumentationspflichten fehle dem Klinikpersonal oft die notwendige Zeit für die Hinwendung zum Patienten. „Hier leisten unsere ‚grünen Damen’ wertvolle Dienste, sie nehmen aber auch viele andere Aufgaben in unserem Haus wahr“, unterstrich Bernd Mege.

Oberbürgermeister Frühauf freute sich sehr, dass er nunmehr die ersten Ehrenamtskarten aushändigen konnte und dankte den frisch gebackenen Inhabern ebenfalls für deren großartiges Engagement: „Eine Kommune lebt nicht zuletzt von den Menschen, die sich für ihre Mitmenschen und die Allgemeinheit einsetzen.“ Die Ehrenamtskarte sei ein Symbol der Anerkennung dieses Engagements, gleichzeitig aber auch mit handfesten Vergünstigungen verbunden. „Und natürlich nutze ich diese Übergabe auch, um Werbung für das Ehrenamt und die Ehrenamtskarte zu machen“, so der OB. Denn er möchte, dass möglichst viele Engagierte in den Genuss der mit der Karte verbundenen Vergünstigungen kommen. Es liegen auch schon weitere Anträge vor, die demnächst zur Erstellung der Karten an die Staatskanzlei gehen.

Hintergrund

Die Stadt Idar-Oberstein beteiligt sich seit dem 1. Januar 2016 an der landesweiten Ehrenamtskarte. Die Inhaber können alle von den beteiligten Kommunen und dem Land Rheinland-Pfalz angebotenen Vergünstigungen in Anspruch nehmen. In Idar-Oberstein sind dies 10 Prozent Ermäßigung auf Eintrittskarten für den Theatersommer Idar-Oberstein, 20 Prozent Ermäßigung beim Eintritt in die städtischen Schwimmbäder und 50 Prozent Ermäßigung beim Kauf der touristischen Gäste- oder Familienkarte. Landesweit werden aktuell rund 250 Vergünstigungen angeboten, Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite www.wir-tun-was.de.

Erhalten kann die Ehrenamtskarte, wer mindestens 16 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche, beziehungsweise 250 Stunden jährlich, ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt. Auch Inhaber der Juleica kommen in den Genuss der Vergünstigungen der Ehrenamtskarte.

Der Antrag auf Ausstellung der Ehrenamtskarte kann von der Internetseite der Stadt unter www.idar-oberstein.de heruntergeladen werden. Ansprechpartner für Fragen rund um die Ehrenamtskarte ist Michael Brill, Telefon 06781/64-130, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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