"Es wird wesentlich härter und schneller zugehen"

Nach einem starken Jahr an dem am Ende der Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stand, verlief für die SG Gösenroth/Laufersweiler die Vorbereitung auf diese mehr als durchwachsen. Trainer Igor Domaschenko hatte mit vielen verletzten Spielern zu kämpfen.

Heinrich Löwen konnte erst in den letzten zwei Wochen der Vorbereitung den Trainingsbetrieb langsam wiederaufnehmen, bei Abwehrchef Daniel Koch hat es vor dem Saisonstart nicht zu einer Rückkehr ins Mannschaftstraining gereicht. Aus personeller Sicht positiv zu bewerten ist die bisherige Leistung von Neuzugang Pascal Olivier. Der Keeper, der von der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch nach Gösenroth wechselte, scheint die Lücke, die durch den Abgang des Mannes im Kasten der letzten Saison, Marvin Martin, entstanden ist, nahtlos füllen zu können. Zudem bringt er als einziger Spieler im Kader bisher Oberliga-Erfahrung mit.

Trotz der holprigen Vorbereitung auf die Saison lief das erste Pflichtspiel im HVR-Pokal gegen den Rheinlandligisten TV Welling mustergültig. Die SG konnte einen komfortablen 41:28-Sieg verbuchen und ging dabei ein hohes Tempo. Vor allem die Torhüter Jan Schneider, Pascal Olivier und Martin Scherschlicht wiesen eine tolle Quote auf, aber auch der nach Verletzung zurückgekehrte Heinrich Löwen zeigte mit 13 Treffern bei 14 Versuchen eine bärenstarke Leistung. „Ich fühle mich noch nicht ganz bei 100%“, gestand Löwen, stellte aber in Aussicht, dass sein Einsatz im ersten Saisonspiel bei der HF Illtal nicht gefährdet sei.

Mit den Handballfreunden aus dem Saarland wartet direkt ein Schwergewicht der Oberliga auf die SG Illtal schloss die letzte Runde auf dem dritten Platz ab und geht somit als klarer Favorit ins Spiel. „Das wird ein sehr schweres Spiel für uns“, musste auch Löwen einräumen. „Die Mannschaft stand letztes Jahr unter den Top 5 der Liga, zusätzlich müssen wir auswärts ran. Das wird hart.“ Generell geht der Kapitän davon aus, dass die Mannschaften, die auf die SG Gösenroth/Laufersweiler treffen werden, noch einmal von einem ganz anderen Kaliber als letzte Saison sind.

„Wir haben schon bei den Testspielen gegen Oberligisten gemerkt, dass es wesentlich härter zugeht und wir schneller spielen müssen“, analysierte Löwen und benannte auch direkt Stellschrauben an denen seine SG im Verlaufe der Saison noch weiter drehen müsse. „Wir müssen mehr als Mannschaft in die Spiele gehen und es vermeiden, so viele Einzelaktionen wie letzte Saison zu starten.“ Dann sollte auch das große Ziel Klassenerhalt erreicht werden. Mehr ist laut Löwen in der ersten Saison wahrscheinlich nicht drin. „Im ersten Jahr in der Oberliga gilt es auf jeden Fall erst einmal, die Klasse zu halten. Nächstes Jahr können wir dann weiterschauen.“ Für das Handball-Aushängeschild im Kreis wäre ein weiteres Jahr in der Oberliga auf jeden Fall ein Grund zum Feiern.

 

Tim-Julian Schneider

 

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